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Konflikte gehören zum Leben. Sie entstehen aus den verschiedenen Interessen von Menschen oder Organisationen. Bleiben die Differenzen nach einem “guten Gespräch” bestehen, eskalieren sie leicht. Das Klima wird frostig, die Gereiztheit spürbar. Die Kommunikation wird gestört, die Wahrnehmung eingeschränkt. 

Die Suche nach Bündnispartnern und nach Fachleuten geht los , die die eigene Meinung stützen. Wenn auch das nicht nützt, wird Druck aufgesetzt: Handeln – nicht mehr reden! Man beweist einander Selbstsicherheit und Entschlossenheit. Der Gang an die Öffentlichkeit scheint unvermeidlich. Der Gesichtsverlust droht: Es gibt kein Zurück. Schliesslich entscheiden Dritte: das Gericht, das Aufsichtsgremium, der Chef, eine aussenstehende Autorität.

Den Konfliktparteien wird so eine Lösung aufgezwungen. Der Weg dahin ist aufreibend, lang und teuer. Das Schlimmste aber: Die Beziehungen zwischen den Konfliktparteien werden dauerhaft beschädigt. Dies kann verhindert werden. Durch eine rechtzeitige Mediation.